Krakau und Auschwitz (18. - 22. Juni 2003)
Exkursion mit Schülerinnen und Schülern beider Gymnasien nach Krakau und Auschwitz, verbunden mit einem Besuch des Gymnasiums (Lyzeums) C.K. Norwida in Tychy, Oberschlesien.
Die einzelnen Programmpunkte waren:
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1. Tag:
Anreise und am Abend ein 'Tanzkurs' in der Turnhalle des Gymnasiums (Wiener Walzer links herum). 2. Tag: Besichtigung des Salzbergwerks in Wieliczka und der Fabrik von Oskar Schindler in Krakau. Am Abend fand die Vorstellung der Regionen Tychy/Schlesien und Leoben/Steiermark mittels moderner Technik statt.
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Tanzkurs |
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Schindlers Fabrik
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Marschall Pulsudski in Wieliczka |
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Die Rampe in Birkenau
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3. Tag: Besuch der Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau, gefolgt von einer Begegnung mit Frau Lewicki, einer Tocher des Komponisten Lewicki (Vgl. den Film "Der Pianist") in der Kust-Galerie Miriam in Tychy. 4. Tag: Besuch der Stadt Krakau mit den Schwerpunkten Wawel, Innenstadt und Kasimierz, das ist das jüdische Viertel. Ein Grillabend mit Lehrern und Schülern des Gymnasiums beschloss den Aufenthalt in Tychy. An jedem Abend gab es Ausgang mit den polnischen Schülerinnen und Schülern oder Zusammenkünfte mit den Lehrkräften. Es sollen sich etliche Freundschaften auf allen Ebenen entwickelt haben. |
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Krakau - Tuchhallen
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Polen - Abschluss
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5. Tag:
Heimfahrt und trotz Übermüdung Halt in der mährischen Stadt Olmuce (Olmütz), welche die Reisegruppe mit dem Erlebnis der wunderschönen Altstadt (Kopfsteinpflaster !) und einem 'Nachmittag der Gaukler' belohnte. |
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Neben den Erinnerungen, neuen E-Mail-Adressen und Handynummern brachten die Blaumützen auch zwei gemeinsame Projekte mit nach Hause:
Anbringung einer Tafel an Schindlers Fabrik. Der Leiter der Galerie Miriam, Herr Banys versprach nicht nur, hierbei zu helfen, er war
auch sicher, dass der israelische Botschafter in Polen, dessen Besuch bei ihm anstand, das Anliegen ebenfalls unterstützen würde. Unsere Betreuerinnen, die Kolleginnen Barbara Gayda und
Natalia Nowak, betrieben in der Folge die Angelegenheit mit Fleiß und Klugheit; es fand u.a. auch ein von
Herrn Banys vermitteltes Treffen mit dem israelischen Botschafter in Polen statt, der zusicherte, er werde das Projekt unterstützen und mit Vertretern der jüdischen Gemeinde in Krakau
anlässlich eines bevorstehenden Besuches darüber reden. Zu Beginn des Jahres 2004 wurde bekannt, dass auf Vorschlag der jüdischen Gemeinde von Krakau eine Gedenktafel an Schindlers
Fabrik angebracht worden sei. Ein Ziel der diesjährigen Exkursion der Blaumützen vom 10.-14.Juni 2004 war natürlich auch die Lipowa Straße Nr. 4, wo sich die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon überzeugten, dass die Tafel tatsächlich angebracht ist,
außerdem ein großes Schild über dem Eingangstor.
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Ein etwas größeres Projekt ist eine vergleichende Untersuchung über den Antisemitismus in Polen und Österreich nach Auschwitz. Anhand von Zeitungsanalysen (Leserbriefe etwa), Befragungen und Beobachtungen soll untersucht werden, ob es in den beiden Ländern einen Antisemitismus gibt und wie er sich äußert. Beide Beiträge sollen dann in beiden Sprachen in irgendeiner Form veröffentlicht werden. Wer mitmachen will, kann einen Fragebogen abrufen und ihn ausgefüllt an die Vereinsadresse schicken. Die Umfrage ist vertraulich und wird anonym behandelt.